19.10.2021: Digitalisierung, Überwachung und Umgang mit der Informationsfreiheit in Chinas Expansionspolitik

Digitalisierung und China – ein Begriffspaar, das mittlerweile nicht mehr hinwegzudenken ist. Die allgegenwärtige Vernetzung nicht nur des Handels mit Industrie- und Konsumgütern, sondern auch der Datenströme führt zu zunehmenden Abhängigkeiten der EU und Deutschlands vom Reich der Mitte. Die „digitale Souveränität“ ist in diesem Zusammenhang ein Begriff, den die Politik und Wirtschaft gegenüber den USA geprägt hat, aber er wird auch gegenüber China zunehmend relevant.

Doch worin äußern sich die Fragen einer in diesem Zusammenhang verstandenen digitalen Souveränität genau? Die EAID will sich in ihrer virtuellen Podiumsdiskussion der Frage annehmen und das Thema mit namhaften Referentinnen und Referenten aus den Gesichtspunkten des Datenschutzes, des Wirtschaftsschutzes und der Technologiesouveränität, aber auch der grenzüberschreitenden Geltung von Grund- und Menschenrechten beleuchten.

Datum: Di 19.10.2021

Uhrzeit: 16:30 bis 18:30, virtuell

Annegrit Seyerlein-Klug, EAID: Begrüßung und Einführung

Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, EAID: Der neue chinesische Datenschutz – ein Lichtblick aus Fernost?

Ferdinand Schaff, BDI, Abteilung Internationale Märkte, Schwerpunkt China

Katja Drinhausen, LL.M., Senior Analyst, Mercator Institute for China Studies (MERICS): Technologiegestütztes Stabilitätsmanagement in China: Datenregulierung im Spannungsverhältnis zwischen Rechtsschutz und parteistaatlicher Kontrolle

Dr. Regine Grienberger, Auswärtiges Amt, Botschafterin für Cyberaußenpolitik: Cyber Diplomacy: Im Gespräch mit und zu China

Hier gehts zur kostenlosen Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl):